Wartezeitenanalyse-Agent – Liegezeiten zwischen Prozessschritten finden, Engpässe erkennen und ihre Ursachen erklären
Findet die Zeit, in der nichts passiert: Liegezeiten zwischen Schritten, Engpässe und die Gründe, warum Vorgänge liegen bleiben.
Was macht der Wartezeitenanalyse-Agent?
Der Wartezeitenanalyse-Agent findet die Zeit, in der in deinen Prozessen nichts passiert. In vielen Geschäftsprozessen macht Liegezeit einen großen Teil der Durchlaufzeit aus: Vorgänge warten auf eine Freigabe, auf eine Rückmeldung, auf den nächsten Stapellauf. Der Agent misst diese Wartezeiten zwischen den Aktivitäten, zeigt, wo sie sich stauen, und erklärt mit Prozessdaten und Unternehmenswissen, warum Vorgänge dort liegen bleiben.
Fragen, die der Wartezeitenanalyse-Agent beantwortet
„Wo liegen Vorgänge im Purchase-to-Pay-Prozess am längsten, bevor es weitergeht?“
„Wie lange warten Rechnungen im Schnitt auf die Freigabe – und bei welchen Kostenstellen am längsten?“
„Gibt es Wochentage oder Uhrzeiten, an denen sich Vorgänge stauen?“
„Welcher Anteil der Durchlaufzeit ist Wartezeit?“
So arbeitet der Wartezeitenanalyse-Agent
- 1
Wartezeiten messen
Der Agent berechnet für jeden Übergang die Zeit zwischen dem Ende eines Schritts und dem Beginn des nächsten.
- 2
Engpässe lokalisieren
Er sortiert die Übergänge nach Gesamtwartezeit – Fallzahl mal Dauer – und findet die Stellen, an denen der Prozess am meisten Zeit verliert.
- 3
Muster erkennen
Er prüft, ob Wartezeiten mit Wochentagen, Monatsenden, Teams oder Belegarten zusammenhängen – typische Hinweise auf Stapelverarbeitung oder Kapazitätsgrenzen.
- 4
Ursachen benennen
Mit Richtlinien und bekannten Problemen aus dem Context Hub erklärt er, warum Vorgänge an dieser Stelle warten, und nennt die Quelle.
Kennzahlen und Methoden
- Wartezeit je Übergang
- Mittlere und mediane Liegezeit zwischen zwei Aktivitäten.
- Gesamtwartezeit
- Summe der Wartezeit über alle Fälle – zeigt, wo sich ein Hebel lohnt.
- Wartezeitanteil
- Anteil der Wartezeit an der gesamten Durchlaufzeit.
- Zeitliche Muster
- Wartezeiten nach Wochentag, Tageszeit oder Monatsabschnitt.
Beispiel aus der Praxis
Im Purchase-to-Pay-Prozess sieht der Agent, dass Rechnungen nach der Erfassung lange auf die Freigabe warten – und zwar nicht gleichmäßig: Die Wartezeit steigt in der zweiten Monatshälfte stark an und betrifft vor allem Rechnungen ohne Bestellbezug. Aus dem Context Hub kennt er die Freigaberichtlinie, nach der solche Rechnungen an die Kostenstellenverantwortlichen gehen, und benennt damit die eigentliche Ursache: eine Freigabestufe, die in der Monatsabschlussphase kaum Kapazität hat.
Passende End-to-End-Prozesse
Was du bekommst
Eine Rangliste der Übergänge mit den höchsten Wartezeiten, zeitliche Muster als Diagramm und eine Erklärung, warum Vorgänge dort liegen bleiben – mit Verweis auf die Daten und Dokumente, auf die sich der Agent stützt.
Welche Daten der Agent braucht
Eine Perspektive mit Zeitstempeln je Aktivität. Mit Start- und Endzeitpunkten trennt der Agent Warte- und Bearbeitungszeit sauber; liegt nur ein Zeitstempel je Ereignis vor, misst er die Zeit zwischen den Ereignissen.
Wartezeitenanalyse-Agent: häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Wartezeit und Durchlaufzeit?
Die Durchlaufzeit ist die gesamte Dauer eines Falls. Wartezeit ist der Teil davon, in dem niemand an dem Vorgang arbeitet – er liegt in einer Warteschlange, einem Postfach oder wartet auf eine Freigabe. Wer Durchlaufzeiten senken will, setzt meist bei den Wartezeiten an.
Wie erkennt der Agent einen Engpass?
Ein Engpass zeigt sich, wenn sich vor einem Schritt Vorgänge sammeln und die Wartezeit dort deutlich höher ist als an anderen Stellen. Der Agent gewichtet die Wartezeit dafür mit der Zahl der betroffenen Fälle und prüft, ob sie mit der Menge offener Vorgänge steigt.
Braucht der Agent Start- und Endzeitpunkte je Aktivität?
Nicht zwingend. Mit Start- und Endzeitpunkten trennt er Warte- und Bearbeitungszeit sauber. Liegt nur ein Zeitstempel je Ereignis vor, misst er die Zeit zwischen den Ereignissen und weist darauf hin, dass sie auch Bearbeitungszeit enthält.
Teil von Minerva 2.0
Der Wartezeitenanalyse-Agent ist ein Agent in Minerva, der KI-Assistentin in Noreja. Er nutzt dieselben Datenquellen, dieselbe Modellwahl – lokal oder Cloud – und dieselben Zugriffsrechte: Er liest nur, was du selbst sehen darfst, und ändert nichts in Noreja.
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In einer Demo zeigen wir dir, welche Antworten der Agent auf einem deiner Prozesse liefert – mit Zahlen, Begründung und Quelle.
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