Zurück zu den Definitionen

Was ist Agentic Process Intelligence?

Agentic Process Intelligence bezeichnet den Einsatz autonomer KI-Agenten, die kontinuierlich auf dem Prozessmodell und den Prozessdaten eines Unternehmens arbeiten, statt nur auf einzelne Nutzeranfragen zu antworten. Die Agenten beobachten Kennzahlen, bilden und prüfen Hypothesen, erkennen Abweichungen und melden Ergebnisse proaktiv zurück. Damit verschiebt sich Process Intelligence von einer Analyse auf Abruf hin zu einer dauerhaft mitlaufenden Beobachtung.

Warum ist das wichtig?

Klassische Prozessanalyse ist an die Aufmerksamkeit von Menschen gebunden: Was niemand abfragt, bleibt unentdeckt. Agentische Ansätze skalieren die Beobachtung über alle Prozesse hinweg und verkürzen die Zeit zwischen dem Entstehen eines Problems und seiner Erkennung erheblich.

Wie sieht das konkret aus?

Statt dass ein Analyst ein Dashboard öffnet, arbeitet ein Agent den Fall ab: Er findet die Ursache einer Verzögerung, schlägt eine Maßnahme vor, rechnet den Business Case und misst nach dem Rollout den realisierten Effekt. Jeder Schritt ist dokumentiert, und vor einer Änderung am System holt der Agent eine Freigabe ein.

Nicht zu verwechseln mit

Nicht mit einem Copilot zu verwechseln: der antwortet auf Fragen, die jemand stellt. Ein Agent verfolgt ein Ziel über mehrere Schritte hinweg und stößt Handlungen an. Und nicht mit RPA: die führt vorher festgelegte Klickfolgen aus, während der Agent entscheidet, welcher Schritt als Nächstes sinnvoll ist.

Prozesse besser verstehen mit Noreja

Erlebe, wie Noreja Process Intelligence Prozesse nicht nur sichtbar, sondern verständlich und optimierbar macht.