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Was ist Task Mining?

Task Mining analysiert die Interaktionen von Nutzer:innen direkt am Desktop – etwa Klicks, Tastatureingaben und Anwendungswechsel –, um manuelle Arbeitsschritte sichtbar zu machen. Anders als Process Mining, das auf Systemdaten basiert, erfasst Task Mining Tätigkeiten auf Aktivitätsebene direkt am Arbeitsplatz.

Warum ist das wichtig?

Viele Ineffizienzen entstehen in manuellen, nicht systemgestützten Tätigkeiten, die klassisches Process Mining nicht erfasst. Task Mining schließt diese Lücke und hilft, Automatisierungspotenziale – etwa für RPA – präzise zu identifizieren.

Wie sieht das konkret aus?

Der Event-Log zeigt zwischen „Rechnung erfasst" und „Rechnung geprüft" eine Lücke von vier Stunden, aber nicht, was darin passiert. Task Mining zeichnet auf, dass in dieser Zeit Werte aus einer Excel-Liste in drei Masken übertragen werden — ein Arbeitsschritt, der in keinem Fachsystem als Ereignis existiert.

Nicht zu verwechseln mit

Nicht mit Process Mining zu verwechseln: das liest Ereignisse aus Fachsystemen, Task Mining Interaktionen am Arbeitsplatz. Und nicht mit Bildschirmaufzeichnung zur Leistungskontrolle: ausgewertet werden aggregierte Arbeitsmuster, was in der Praxis Datenschutz und Mitbestimmung einzubeziehen verlangt.

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