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Was unterscheidet Agentic Automation von RPA?

RPA (Robotic Process Automation) führt fest definierte Regeln und Klickfolgen aus: Der Roboter tut exakt das, was vorher modelliert wurde, und bricht ab, sobald die Realität davon abweicht. Agentic Automation gibt stattdessen ein Ziel vor und überlässt dem Agenten den Weg dorthin – er wählt Werkzeuge, reagiert auf unerwartete Zustände und plant um. Der Unterschied liegt also nicht im Automatisierungsgrad, sondern darin, ob der Ablauf vorgeschrieben oder zur Laufzeit entschieden wird.

Warum ist das wichtig?

RPA scheitert typischerweise an Ausnahmen – und genau dort liegt in den meisten Prozessen der größte Aufwand. Agentische Ansätze decken diesen Ausnahmebereich ab, verlangen dafür aber neue Kontrollmechanismen: Wer den Weg nicht vorschreibt, muss ihn im Nachhinein überprüfen können.

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